Monday, February 4. 2008
Corporate Blog von Coca Cola
Nach McDonalds bloggt sich nun auch ein weiterer Junk-Food (bzw. Junk-Drink) Riese das schlechte Gewissen von der Seele. Auf Coca Cola Conversations unterhält sich der interessierte Leser mit Phil Mooney, dem Firmen-Historiker und -Archivist. Warum um alles in der Welt lassen sie diesen Herrn bloggen? In der gängigen Fachliteratur über Blogs ist zwar zu lesen, ein Corporate Blog müsse neben gutem Content auch Geschichten erzählen - vielleicht hat die Coke Company das etwas zu wörtlich genommen...
----
Nachtrag: wollte das eg. schon gestern in den Post schreiben, konnte aber den Link gerade nicht finden. Johnson & Johnson hat auch einen Corporate Blog, der sich mit der Firmenhistorie beschäftigt (neben dem JnJ - By the way - Blog). Und ich hab ja nichts gegen Geschichte (habs selbts studiert), aber ich fühle mich von diesen riesigen Konzernen ein wenig vereppelt, wenn sie ihre Leser mit belanglosen (im vgl. zu ihren Milliardengewinnen) historischen Informationen speisen, in der Hoffnung, dem Konzern somit ein menschliches Bild zu verleihen. Ich unterstütze jeden Versuch, Corporate Blogs zu unterhalten und mit ihm Geschichten zu erzählen; bin aber der Meinung, diese sollten doch einen gewissen Mehrwert in Bezug auf Strategien, Produkte, Brachendiskurse, Know-How, Eindrücke des Marktes etc. etc. aufweisen.

Owner login


