Wednesday, April 2. 2008
PR und Journalismus – Pressemitteilungen über E-Mail
Über den PR-Agentur-Blog bin ich auf die „Journalisten-Studie 2007“ mit 278 Teilnehmern aus (hauptsächlich) Print- und Online-Medien gestossen. Darin geht es Hauptsächlich um die Art und Weise wie Journalisten digitale – also per E-Mail – Pressemitteilungen wünschen. Erstellt wurde die Studie von der Fachhochschule Hannover und Schrader-PR. Die Ergebnisse lassen sich in Kürze folgendermassen zusammenfassen:
- Im E-Mail Betreff sollte das Thema, das Wort „Pressemitteilung“ und der Absender stehen
- Leicht bevorzugt (56%) werden E-Mails als PlainText (vs. HTML 44%)
- Die Informationen sollten sachlich und kurz formuliert sein
- Je 50% wünschen die Pressemitteilung als Word-Dok (bzw. RTF) oder direkt in der Mail. Nur 13% wünschen die Pressemitteilung als PDF
- Ganze Pressemappen sollten als Word oder PDF angehängt werden (bzw. per Post mit oder ohne CD)
- Bilder: JPEG mit 300 bis 600 dpi; nicht grösser als 2,5MB
Über Crossmediale Kommunikation bis ich auf folgende Studie von Farner gestossen: „Die von Farner vorgestellte Studie wollte aus Sicht der Journalisten die Qualität der Kommunikationsleistungen von Schweizer Unternehmen und Verwaltungen messen. Dazu befragte das Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Zürcher Hochschule Winterthur zusammen mit Farner PR insgesamt 451 Wirtschafts- und Politik-Journalisten in allen Sprachregionen der Schweiz.“
- Schweizer Journalisten wünschen mehr Kontakte zu höheren Funktionsträgern
- Pressemitteilungen sollen genügend Fakten beinhalten nicht werberisch sein
- Interviews und Gespräche (aktive Rolle des Journalisten) sind beliebter als Fachartikel, Pressereisen oder Corporate Blogs

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