Studien über die Nutzung von Weblogs gibt es bereits wie Sand am Meer. Jedoch ist das Bloggen nur
ein Spektrum möglicher Social Media Aktivitäten.
Mashable
stellte kürzlich eine Zusammenfassung von Studien zusammen,
wobei der Fokus auf der Evaluation von Corporate Social Media
Partizipation liegt. Ich gehe auf diese Studien in verschiedenen
Postings näher ein und beginne mit der Studie von...
...SNCR (Societey for New Communications Research) "New Media, New Influencers and Implications for Public Relations",
welche professionelle Kommunikatoren bzw. deren Organisationen aus
verschiedensten Branchen mit einem hohen Social Media Nutzungsgrad befragte (inkl. Case Studies). Aus dem Sample (297) nutzen 78% Blogs, 56% Social Networks, 63%
Online-Video und 49% Podcasts für die Umsetzung Ihrer
Kommunikationsstrategien. 57% der Befragten gaben zudem an, dass Social
Media Aktivitäten immer wie wichtiger für ihre Kommunikationsbemühungen
wird, da Konsumenten vermehrt in diesen Arenen anzutreffen seien. Bei
27% ist das soziale Netz bereits fester Bestandteil des PR-Alltags. Nur
3% attestieren den neuen Medien kein Entwicklungs-Potenzial. Am
effektivsten für das Erreichen von Kampagnen-Zielen werden generell
Online-Videos betrachtet, gefolgt von Blogs, Foren, Social Networks,
Pdcasting und Photo-Sharing (wobei keine statistischen Signifikanzen
bei den Unterschieden vorliegen). Bei den Methoden der Erfolgskontrolle
schnitten die Veränderungen und Ergebnisse im Suchmaschinenranking am
besten ab. Dies erstaunt zunächst, da Social Media Aktivitäten ja
gerade wegen den neuen Möglichkeiten der Interaktion mit dem Kunden
solchen Auftrieb erhalten. Mehrwert durch Dialoge, Konversationen,
veränderte Wahrnehmung, Kundenzufriedenheit und Aufmerksamkeit wären
die eigentlichen Erfolgsziele. Doch im Grunde genommen verständlich, da
der Google Page Rank, Suchmaschinenpositionen und Traffic einfach und
kurzfristig zu quantifizierende Grössen sind. Auf der anderen Seite
werden jedoch Faktoren wie "Verbesserung der Beziehung zu
Schlüsselaudienzen", "Reputation", "Awareness" oder "Kommentare" als am
wichtigsten für die Messung der Effektivität der ganzen Social Media
Initiativen erachtet. Es besteht also eine Diskrepanz zwischen der
praktischen Umsetzung und den Idealvorstellungen. Schliesslich ging die
Studie auch darauf ein, wie die PR-Verantwortlichen wichtige Blogger
auspüren bzw. deren Stellenwert für die Firma beurteilen. Die Top-3
Kriterien sind: Qualität des Inhalts, Relevanz des Inhalts für die
Organisation und Suchmaschinenranking des Blogs.
Und hier noch in Kürze die Konklusionen der Studienbetreiber:
In short, social media are clearly changing the way we think about
media and influence, but even as more companies adopt social media,
they are still struggling to find effective metrics for deciding who
are the most influential players. These findings reflect an ongoing
debate over the applicability of conventional metrics to new media, and
the lack of clearly defined best practices for measuring social media.
The question of metrics will probably remain fluid until the industry
settles on some broadly agreed-upon standards. It is our hope that this
study helps to move this debate and discussion forward as we work
together as an industry to determine the most relevant criteria for
determining influence and measuring success in this new mediasphere.