Ein wahrhaft guter Fund: styropor.digital ist auf eine kurze und knackige Präsentation über die Erfolgsmessung von Corporate Blogs gestossen. Die will ich hier natürlich niemandem vorenthalten:
Die Grafik unterscheidet zunächst zwei Analyse-Ebenen.
1. Outside-In: "Participation" - Was machen die Rezipienten mit dem Blog?
2. Inside-Out: "Conversation" - Welche Konversationen löst der Corporate Blog aus?
Den Traffic und die Verweildauer auf dem Corporate Blog misst man mit Google Analytics. Die abonnierten RSS-Feeds (Subscriptions) können mit Feedburner erfasst werden (wobei das nur für die entsprechenden Feedburner-Feeds gilt; ein Weblog kann auch mit der "eigenen" Software bestellt werden). Für die Analyse der Kommentare hilft eine self-made qualitative wie quantitative Auswertung weiter (durchschnittliche Kommentare pro Eintrag etc. & welchen Mehrwert bringen die Kommentare - findet ein Dialog statt?). Für die Suchmaschinenoptimierung lohnt es sich hin und wieder einen Blick auf Onkel Google und Konsorten zu werfen (dafür hilfreich, wenn auch grafisch ein völliges "no-go", ist irank aus den Laboratorien von HP; ausserdem werden hier auch die Meta-Tags ersichtlich - Eine Alternative bietet auch der Google-Suchbegriff "link: DEINE-URL"). Klar, dass für das Tracking von Verlinkungen anderer Blogs (Authority) ein Konto bei Technorati von Nöten ist. Und schliesslich sollten eben auch Social Bookmarks auf den eigenen Blog überwacht werden. Statt manuell bei den einzelnen Anbietern danach zu suchen, bietet sich mit AideRSS eine bequemere Möglichkeit dazu (zumindest für den Branchenleader del.icio.us).
Wie in der Grafik ersichtlich, ist auch die Anschlusskommunikation von traditionellen Medienanbietern ein sehr guter Erfolgsindikator. Weblog-Einträge, die es in die Massenmedien schaffen, geniessen natürlich ein Vielfaches an Aufmerksamkeit. Schliesslich bin ich der Meinung, dass Corporate Blogs hin und wieder eine kleine Umfrage unter den Rezipienten starten sollten, um abschätzen zu können, was gut gemacht wird, was nicht und wo allenfalls noch Potenzial vorhanden ist.