In der
aktuellen Ausgabe des Beteiligungsreports (dem Profimagazin für geschlossene Fonds) gibt es auf Seite 68 einen Artikel über Online Relations. Neben einer
Definition (Kommunikation mittels eMails, Newsletter, Internet-Foren, Mailinglisten, Web-Monitoring, Direktmarketing, Online-Pressebereich oder Below-the-Line-Kommunikation sind weitere Termini, die unter „Online Relations“ subsumiert werden. Weitere Bezeichnungen, die auf die wachsende Relevanz des Internet verweisen, sind „Suchmaschinenmarketing“, „Google AdWords“, „Blogs“, „Podcasts“ und „Communities“) und der Darlegung der steigenden Relevanz in Folge der zunehmenden Internetnutzung im deutschen Sprachraum (
ARD/ZDF Studie), listet der Autor einzelne Schritte von der Analyse bis zur Strategieentwicklung der Online Relations auf, um erfolgreich im Netz zu kommunizieren. Davon eine kleine Auswahl (und direkt zitiert):
- Die Kommunikationsziele werden festgelegt, um etwa den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu steuern, über aktuelle Produkte zu informieren, die Effizienz bisheriger Kommunikationsvarianten zu optimieren, einen kontinuierlichen Dialog mit relevanten Zielgruppen zu führen, Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen sowie das Image durch glaubwürdige Information zu verbessern.
- Die Definition der Zielgruppen erfolgt durch Festlegung der Altergruppen, Charakterisierung der soziodemographischen Daten, Kompetenz in Fragen der Internetkommunikation, Einbeziehung von Meinungsmachern und Journalisten.
- Die Inhalte sollten definiert werden, um zielgerichtet Informationen über das Unternehmen und seine Produkte verbreiten zu können. Welche Botschaften sollen kommuniziert werden? Welche Inhalte sind für welche Zielgruppe wesentlich?
- Die Strategie definiert kurz-, mittel- und langfristige Methoden, nach der „Online Relations“ auszurichten sind. Jetzt werden auch Instrumente und Werkzeuge ausgewählt, um im Internet möglichst erfolgreich zu sein.
Nun ja, obwohl ja die Online Relations nicht die Neuerfindung der PR sind, sind diese Punkte doch etwas Mager ausgefallen und geben wichtige Punkte eines klassischen PR-Konzeptes wieder. Für eine gute (theoretische) Auseinandersetzung mit den Online Relations sei an dieser Stelle auf Stefan Wehmeier verwiesen.