Wednesday, February 17. 2010
Pharma 2.0
Wieso Social Media auch im Health Sektor eine immer wichtigere Rolle spielt. Hier die "Conclusion" vom Artikel "Changing Channels" auf "Medical Marketing & Media":
Technology is giving healthcare and pharmaceutical marketers more means than ever to engage their patient and physician customers and make them more accessible. While it is imperative to establish meaningful and informative dialogues with customers, it is also important to manage them for optimum outcomes.
There can be no doubt that social networks, blogs and the up-and-coming mobile networks offer exciting new ways for marketers to partner with their customers. To be effective in these channels, and to maximize their budgets, healthcare marketers should remember to:Healthcare marketers who remember these points will be the most successful in this new consumer-driven marketplace—and they will be the marketers with the most effective patient partnerships and the most efficient media spend.
- Leverage brand websites, search and cross-sell opportunities that preclude competitive choice,
- Integrate all channels, all media, all the time, and
- Constantly keep their eye on the consumer.
Deborah Dick-Rath is senior vice president, healthcare practice leader, with FactorTG, which leverages technology to provide in-depth measurement of the branding and sales effects of individual direct-to-consumer marketing activities
Thursday, February 11. 2010
Erfolgskontrolle von Social Media
Qualitative Evaluierung:
- Geeignet für Ziele wie Reputation, Konversationen oder Kundenbeziehungen
- Sind die Firma oder die Produkte Teil der Konversationen im sozialen Netz? (oder anders gefragt: gibt es Web-Nutzer die mit unserer Firma "involved" sind?)
- Wie wird über uns im Vergleich zur Konkurrenz gesprochen?
- Um den Erfolg zu messen muss evaluiert werden, ob die Beziehung zum Zielpublikum verbessert werden konnte
- ..., ob neue Zielgruppen angesprochen werden konnten?
- ..., ob man von einem Monolog zu einem Dialog gekommen ist?
- Die Messung basiert dabei zunächst auf numerischen Werten, die durch die Analyse der Tonalität und Produkt-Positionierung ergänzt wird
Quantitative Evaluierung:
- Geeignet für Ziele wie SEO, Traffic und Sales
- Verschiedene Tools finden dabei Anwendung:
- AideRSS: Wo und wie oft werden die eigenen Artikel gebookmarkt, verlinkt und kommentiert?
- Google Analytics: Keywords, Referrer, Konversionen
- Feedburner: Wieviele Leute haben den Blog abonniert? Dabei haben RSS-Abonnenten weit mehr Wert als Traffic. Nur mit wiederkehrenden und an den Blog gebundenen Lesern kann ein echter Dialog stattfinden
- Weitere Tools wie Xinu, Seitwert usw.
Und natürlich ist es wichtig, dass man vor Beginn der Erfolgskontrolle gewisse Richtlinien (also Benchmarks) definiert, an denen der Erfolg gemessen werden kann. Ein garantiertes Erfolgsrezept für die Erfolgskontrolle gibt es bis Dato jedoch noch immer nicht. Es wird viel darüber geredet und selten Neues erreicht. Aaron Uhrmacher verweist am Ende des Posts auf den Diskurs über dieses Thema bei http://kdpaine.blogs.com/ .
Saturday, February 6. 2010
Social Media Studien & Case Studies
...SNCR (Societey for New Communications Research) "New Media, New Influencers and Implications for Public Relations", welche professionelle Kommunikatoren bzw. deren Organisationen aus verschiedensten Branchen mit einem hohen Social Media Nutzungsgrad befragte (inkl. Case Studies). Aus dem Sample (297) nutzen 78% Blogs, 56% Social Networks, 63% Online-Video und 49% Podcasts für die Umsetzung Ihrer Kommunikationsstrategien. 57% der Befragten gaben zudem an, dass Social Media Aktivitäten immer wie wichtiger für ihre Kommunikationsbemühungen wird, da Konsumenten vermehrt in diesen Arenen anzutreffen seien. Bei 27% ist das soziale Netz bereits fester Bestandteil des PR-Alltags. Nur 3% attestieren den neuen Medien kein Entwicklungs-Potenzial. Am effektivsten für das Erreichen von Kampagnen-Zielen werden generell Online-Videos betrachtet, gefolgt von Blogs, Foren, Social Networks, Pdcasting und Photo-Sharing (wobei keine statistischen Signifikanzen bei den Unterschieden vorliegen). Bei den Methoden der Erfolgskontrolle schnitten die Veränderungen und Ergebnisse im Suchmaschinenranking am besten ab. Dies erstaunt zunächst, da Social Media Aktivitäten ja gerade wegen den neuen Möglichkeiten der Interaktion mit dem Kunden solchen Auftrieb erhalten. Mehrwert durch Dialoge, Konversationen, veränderte Wahrnehmung, Kundenzufriedenheit und Aufmerksamkeit wären die eigentlichen Erfolgsziele. Doch im Grunde genommen verständlich, da der Google Page Rank, Suchmaschinenpositionen und Traffic einfach und kurzfristig zu quantifizierende Grössen sind. Auf der anderen Seite werden jedoch Faktoren wie "Verbesserung der Beziehung zu Schlüsselaudienzen", "Reputation", "Awareness" oder "Kommentare" als am wichtigsten für die Messung der Effektivität der ganzen Social Media Initiativen erachtet. Es besteht also eine Diskrepanz zwischen der praktischen Umsetzung und den Idealvorstellungen. Schliesslich ging die Studie auch darauf ein, wie die PR-Verantwortlichen wichtige Blogger auspüren bzw. deren Stellenwert für die Firma beurteilen. Die Top-3 Kriterien sind: Qualität des Inhalts, Relevanz des Inhalts für die Organisation und Suchmaschinenranking des Blogs.
Und hier noch in Kürze die Konklusionen der Studienbetreiber:
In short, social media are clearly changing the way we think about media and influence, but even as more companies adopt social media, they are still struggling to find effective metrics for deciding who are the most influential players. These findings reflect an ongoing debate over the applicability of conventional metrics to new media, and the lack of clearly defined best practices for measuring social media. The question of metrics will probably remain fluid until the industry settles on some broadly agreed-upon standards. It is our hope that this study helps to move this debate and discussion forward as we work together as an industry to determine the most relevant criteria for determining influence and measuring success in this new mediasphere.
Tuesday, February 2. 2010
Corporate Social Newsroom
Thursday, December 17. 2009
Conversion Tracking: First Click vs Last Click
Der Artikel von Suchmaschinenmarketing untersucht und kritisiert die gängigen Methoden des Konversionen-Trackings.
Die meisten Tools berechnen den Konversions-Erfolg auf der Basis des letzten Clicks, der vor der Konversion oder eines anderen Leads stattgefunden hat. Richtigerweise ist dies der Link, der den User am Ende ans Ziel bringt. Doch nicht alle User nehmen den Schritt nur über diesen letzten Link. Angenommen z.B. jemand sucht nach "Versicherung" und findet dann eine Versicherung, der seine Wünsche erfüllt (also einen Brand). Er schläft über die Entscheidung und sucht am nächsten Tag mit dem "Brand"-Namen der Versicherung auf Google die Seite wieder auf. In der herkömmlichen Methode hätte ihn also dieser letzte Click via "Brand" ans Konversionsziel geführt. In Tat und Wahrheit war es aber die Suche nach einer "Versicherung". Gehen viele User diesen Weg, wird sich der IT-Fachmann der Versicherung auf Grund des schlechten Abschneidens des AdWords "Versicherung" wohl in Zukunft gegen dieses entscheiden - fälschlicherweise.
Auf Grund eines solchen Beispiels plädiert Lukas Stuber von Suchmaschinenmarketing für die "First Click" Methode. Noch idealer wäre natürlich die ganze Aufzeichnung des Click-Weges bis zum Konversionsziel - Utopie?
Mehr zum Thema Konversionen, SEO, Tracking etc. auch bei Yahoo: Konversions-Analyse und Generierung von Leads und generell für die Suchmaschinenoptimierung.
Friday, November 27. 2009
Wie Nutzerbewertungen wirken
Gelesen bei iBusiness und direkt zitiert (exakte URL):
Nutzergenerierte Inhalte spielen im Internet eine immer wichtigere Rolle, mittlerweile steigt auch die Bedeutung im Bereich E-Commerce. Denn eine repräsentative Studie der Fittkau & Maaß Consulting GmbH belegt, dass potentielle Kunden sehr großes Vertrauen in Produktbewertungen anderer Internet-Nutzer hat. Die Bedeutsamkeit des Internet für Kaufentscheidungen wird somit weiter untermauert.
Laut der Studie vertrauen jeweils über 40 Prozent der Internet-Nutzer, die Nutzer-erstellte Bewertungen zu Produkten, Hotels oder Shops. Allein Wikipedia-Einträge erzielen mit 58 Prozent einen noch höheren Wert hinsichtlich der Glaubhaftigkeit. Unter den routinierten Online-Einkäufern ist sogar jeder Zweite der Meinung, dass Produktbewertungen anderer Nutzer glaubhaft seien. Weniger aktive und ältere Online-Einkäufer sind allerdings etwas zurückhaltender: Unter den Gelegenheits-Shoppern und den Silver Surfern (ab 50 Jahre) vertraut nur jeder Dritte den Produktinformationen. Bei den Nutzern unter 20 Jahren vertrauen 60 Prozent auf nutzererstellte Bewertungen.
Fast jeder Zweite Online-Shopper nutzt zur Kaufvorbereitung Quellen wie Meinungsportale und Nutzer-Kauflisten in Online-Shops. Auch hier zeigt sich, dass vor allem junge und shopping-erfahrende Nutzergruppen sich auf nutzergenerierte Bewertungen und Empfehlungen verlassen.
Die Studie belegt jedoch auch, dass Online-Shopper den nutzergenerierten Bewertungen nicht blind vertrauen. So vermuten 45 Prozent der Befragten, dass von Nutzern erzeugte Online-Inhalte manchmal bewusst manipuliert werden. Fast zwei Drittel bemängeln, dass der Wahrheitsgehalt dieser Inhalte schwer zu überprüfen sei. Auf der anderen Seite gibt je ein Drittel positive Statements bezüglich der Qualität nutzergenerierter Inhalte ab: Sie sind der Meinung, dass diese Informationen oft detaillierter und vielfältiger seien - und dass die Qualität sogar besser sei als die von redaktionell erstellten Inhalten.
Eine weitere Studie von Harris Interactive untermauert die vorangegangenen Ergebnisse. Auch diese Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei der Kaufentscheidung die Empfehlungen anderer Internet-Nutzer am wichtigsten sind. Danach folgen Suchmaschinen, Produkt- und Preisvergleichsseiten sowie Firmen-Websites. Laut dieser Studie ist das Internet das einflussreichste Medium für europäische Konsumenten. Es hat einen etwa doppelt so großen Einfluss wie das zweitwichtigste Medium - das Fernsehen. Gegenüber traditionellen Printmedien wie Zeitungen und Zeitschriften sowie dem Radio ist der Unterschied sogar noch größer.
Saturday, October 24. 2009
Fortune 500 Corporate Blog Studie
Burson Marsteller führte kürzlich eine Studie
über die Blogs der Fortune 500 Companies (F500) durch. Ein ähnliches
Unterfangen führte ich selbst übrigens bereits 2006 im Rahmen einer
Seminararbeit durch. Das Ergebnis ist mittlerweile Teil eines Artikels meiner
Professorin in einem Herausgeberwerk.
Aber kommen wir zur aktuelleren Studie (2008): Sie
untersucht die F500 Firmen, die ein proaktives Blogging betreiben (Entwicklung
von unternehmenseigenen Weblogs für den Dialog mit den Anspruchsgruppen). Momentan
sind es 14,8% bzw. 74 der F500, die ein eigenes Weblog betreiben. Von den Top
50 Unternehmen sind es deren 16 (32%):

Seit 2005 ist der F500 Blogging Index um ganze 270%
gestiegen. Damals – in den aufregenden wilden Webjahren – gab es bloss 20 F500 Corporate
Blogs. Wenig verändert hat sich hingegen in der Verteilung über die Branchen.
Logischerweise sind es weiterhin die technologie- und internet-nahen Firmen,
die den Schritt in den offenen Dialog mit ihren Anspruchsgruppen wagen (Sun
Microsystems, Microsoft, Amazon, Google, HP, Intel, Cisco). Dabei ist der
Dialog wirklich offen (zumindest aus einer rein funktionalistischen
Perspektive): 99,5% aller Blogs verfügen über eine Kommentarfunktion, womit
deutlich wird, dass sich die führenden Firmen in den USA zu öffnen beginnen.
Es lässt sich in die Tradition der Innovationsdiffusion
von Everett M. Rogers einreihen, dass diejenigen Firmen der vorderen F500
Plätze eher bloggen, als diejenigen auf den hinteren Plätzen. Von den F50 sind es
32%, 16% der F201-250 und nur 2% der F451-500. Grössere Firmen haben grössere
Ressourcen, mehr Kunden, mit denen ein Dialog geführt werden kann und sind womöglich
eher darauf bedacht, eine durch kritisch wahrgenommene Milliardengewinne in
Frage gestellte Reputation zu schützen bzw. proaktiv zu steuern. Auf jeden Fall
ist die kritische Masse (nach Rogers bei ca. 16% liegend) – bei der eine Innovation
zum Selbstläufer wird – noch nicht ganz erreicht.
Auch wenn die Studie nicht gerade für erquickende Überraschungsmomente
sorgt, so ist doch ersichtlich, dass Corporate Blogs auf dem Vormarsch sind.
Immer mehr grosse multinationale Unternehmen erkennen den Wert der
dialogorientierten, offenen, transparenten und engagierten Kommunikation über
alternative Kanäle.
Aus methodologischer Sicht gibt es zwei Dinge zu
bemängeln. Ersten wurden Corporate Blogs als aktiv erachtet, die in den letzten
12 Monaten mindestens einen Eintrag zu verzeichnen hatten. Fruchtbarer wäre aus
meiner Sicht der Technorati-Standard von 90 Tagen. Zweitens wurden auch Blogs
von Tochterfirmen der F500 in das Sample aufgenommen. Dadurch wurden 12
Corporate Blogs mit in die Studie einbezogen (womit die %-Zahl der „wirklichen“
F500 Corporate Blogs noch bei 12,4% läge).
So, und zum Schluss noch der Verweis auf die SlideShare
Version der Studie:
PS: War übrigens noch auf der Suche nach dem F500
Corporate Blog Wiki, und bin dabei immer nur darauf
gestossen. Kann mir jemand weiterhelfen?
Thursday, September 17. 2009
Einfluss des Internet bei Kaufentscheidungen Top
Das Internet ist dabei das einflussreichste Medium, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Die Methodik der Auswertung beruht auf dem "Digital Influence Index". Nutzer mit einem hohen Indexwert besuchen neben der Firmenhomepage auch alternative Informationsquellen (wie Foren, Blogs etc.). Mit Hilfe des Index wurde der Einfluss des Internet mit anderen Medienangeboten in Vergleich gesetzt.
Danach ist das Internet das mit Abstand wichtigste Medium im Leben europäischer Konsumenten. Es hat einen etwa doppelt so großen Einfluss wie das zweitwichtigste Medium - das Fernsehen. Gegenüber traditionellen Printmedien wie Zeitungen und Zeitschriften sowie dem Radio ist der Unterscheid sogar noch größer.
Gemäß den Ergebnissen der Studie werden Entscheidungen aufgrund von Informationen in unterschiedlichen Online-Angeboten getroffen. So kaufen Konsumenten Flugtickets in der Regel auf der Basis von Inhalten, die vom jeweiligen Anbieter bereitgestellt werden. Wenn es jedoch um Entscheidungen geht, denen eine große Auswahl von Produkten zugrunde liegt, oder die eine erhebliche Auswirkung auf das eigene Leben haben (z.B. bei der Gesundheitsversorgung oder dem Kauf von teurer Unterhaltungselektronik), greifen versierte Internetnutzer verstärkt auf die Meinungen Dritter in Online-Foren, Blogs oder auf Produktbewertungs-Webseiten zurück.
Interessant ist auch der Ländervergleich. Die Deutschen besuchen im Vergliech zu den Briten und den Franzosen am häufigsten die Homepage der Firma. Zudem lesen mehr als 80% Wikipedia und die Wahrscheinlichkeit, dass Deutsche einen eigenen Wikipediaeintrag verfassen, sei mehr als doppelt so hoch wie in Grossbritanien oder Frankreich.
(Alternativer Link über die Studie bei DW-World.de)Saturday, July 4. 2009
Studie zu Verhältnis von PR und Blogs
Blogger werden für die PR immer wichtiger. Das an sich ist jetzt noch nciht die Monster-News, aber es hat ganz reale Konsequenzen für die PR und natürlich auch für die Blogger. Es führt nämlich dazu, dass Blogger immer häufiger “Ziel” von PR-Aktionen werden.
Die Qualität dieser Aktionen ist in den allermeisten Fällen noch ziemlich mäßig und bisweilen setzt sich ein PR-ler auch mächtig ins Fettnäpfchen und wird dann öffentlichkeitswirksam zurechtgewiesen.
Die Frage ist: Woran kann das liegen? Sind in der PR nur Idioten? Die Antwort muss lautet: Es gibts zwar arrivierte und größtenteils akzeptierte Methoden zum Umgang mit Journalisten, aber eben nicht mit Bloggern. Oder andersherum: Wir PR-ler wissen eigentlich garnicht, wie und mit was wir die Blogger ansprechen sollen, um denen auch einen wirklichen Mehrwert bieten zu können. D.H. eine
erfolgreichefür beide Seiten zufriedenstellende Ansprache ist mehr oder minder Zufall oder beruht auf einem guten persönlichen Draht zum Blogger.Aus diesem Grund habe ich eine kleine Umfrage aufgesetzt, die da ein wenig Klarheit bringen sollen. Nämlich erstens darüber, wo es bei der Ansprache im Moment noch hakt und zweitens, wie man es besser machen könnte.
Selber mitmachen ist nicht verboten ;o)
Tuesday, May 26. 2009
PR und Web 2.0 Wiki
Sehr empfehlenswertes Wiki über PR und Web 2.0 mit folgenden Themengebieten:
Thursday, March 5. 2009
Analyse-Tools zu Bewertung der Homepage / des Blogs
Mit Seitwert lässt sich das eigene Blog oder die eigene Homepage nach folgenden Kriterien bewerten:
- Gewichtung bei Google
- Zugriffszahlen bei Alexa
- Social Bookmarks
- Technische Details
- Gewichtung bei Yahoo
- Sonstige Faktoren
Daraus berechnet Seitwert einen Wert von 0 bis 100. Der Sinnmacherblog schafft es auf satte 19,09/100. Im Vgl. dazu besitzt z.B. BasicThinking 56,01/100. Würde mich interessieren, wieviele Punkte Ihr so an den Tag legt. Das Seitwert-Tool verdient bei mir das Prädikat: Sensationell!!!
Auch gut, wenn nicht ganz an Seitwert heranreichend, ist Socialmeter. Damit lässt sich eine Social Software-Bilanz ziehen. Auf wievielen Social Bookmarking Sites ist meine Homepage / mein Blog verzeichnet? Der Sinnmacherblog bringt es hier auf 4769 Punkte (was v.a. Sphere zu verdanken ist...). Diese Tools sind natürlich eine gute Ergänzung zur Erfolgsmessung eines Corporate Blogs.
Thursday, January 8. 2009
Banken 2.0
Bank 2.0 ist noch weitgehend Utopie - zu diesem Ergebnis kommt eine nicht repräsentative Untersuchung des Kompetenzzentrums Finanzen der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. Die Zurückhaltung der Bankenbranche auf den Web 2.0 Hype aufzusteigen sei v.a. auf die hierarchischen Organisationskulturen zurückzuführen, welche ein grundsätzliches Überdenken derselben bedinge. Es sei daher weniger ein "technologisches" Problem als vielmehr die bedingte Bereitschaft eine demokratische Beziehung mit den Kunden eingehen zu wollen.
Es empfiehlt sich deshalb neue Web 2.0 Applikation zunächst im internen Versuchfeld auszuprobieren und Chancen und Risiken abzuwägen: Es geht darum erste Erfahrungen zu machen. Konkret werden in der Studienzusammenfassung Einsatzmöglicheiten von Chats, Foren, Blogs, Communities, Social Bookmarking, Tags, RSS-Feeds und Podcasts diskutiert.
Das Fazit: "Direktbanken sind innovativer im Umgang mit
Web 2.0 als Filialbanken. Versicherungen sind verglichen mit den Banken
noch zurückhaltender. Es besteht also ein sehr enger Zusammenhang
zwischen der grundsätzlichen vertrieblichen Ausrichtung eines Instituts
und der Handhabung von Web 2.0-Diensten.
Web 2.0 bedarf einer
wahrnehmbaren Kulturänderung und ist ein mittelfristiges Investment.
Erfolge stellen sich, wenn überhaupt, dann nur indirekt ein. Vertrauen
muss aufgebaut werden, und die Internetgemeinde ist nicht schnell zu
überzeugen. Banken sollten sich entweder voll auf den Trend Web 2.0
einlassen, sich intern danach ausrichten und dann offensiv extern Web
2.0-Dienste anbieten oder sich gänzlich zurückhalten und in der
Abwarteposition verbleiben."
Weiterführende Infos zum Thema auf bankenversicherungen.de
Update: Banken auf Twitter
Monday, December 22. 2008
SOMESSO - ein Rückblick
Am 31. Oktober 2008 hatte ich das Glück an der grossartigen Social Media Konferenz "SOMESSO" teilgenommen zu haben. Nicht nur habe ich an dieser Premiere gute Inputs für den Nutzen von Social Media in der Corporate Welt erhalten, sondern auch sehr spannende Leute kennengelernt.
Wie dem vormals regelmässigen Leser des Sinnmacherblogs vielleicht nicht entgangen ist, hat es hier in letzter Zeit keine neuen Beiträge mehr gegeben. Dies liegt grundsätzlich daran, dass ich 100% arbeitstätig bin und dabei das Bloggen nicht zum Stellenbeschrieb gehört ;o) Insofern muss ich die Kommentatoren des letzten SOMESSO-Beitrags enttäuschen. Es wird mir nicht möglich sein, meine eigenen Eindrücke detailliert wiederzugeben. Doch wozu auch? Die SOMESSO-Homepage bietet alle Informationen für diejenigen, die an der Konferenz nicht teilgenommen haben.
Und zu guter letzt will ich noch auf das gelungene Promotionsvideo hinweisen:
SOMESSO 08 Trailer 5' HD from somesso on Vimeo.
Thursday, October 9. 2008
SOMESSO - Corporate Social Media Konferenz mit 25% Rabatt

Folgende Fragen stehen im Zentrum der Konferenz:
- How will Social Media change the way we do business?
- How do I, as a company, make best use of today’s available Social Media tools to stay on top of my business?
- What Social Media tools should I use in my company and which ones are a waste of time?
- How do I start building my short-term Corporate Social Media Strategy?
- How does a Corporate Social Media Strategy impact my employees and external networks?
- How do I (re)present myself (as an individual / as a company / as a leader - on the Internet?
- New ballgame – what Code of Conduct to apply when interacting with my customers?
- The return of niche networks – what’s next? (Individualization, community forming, …)
Als prominente Experten aus der Branche sind bisher folgende Redner gebucht: Frans van der Reep (Professor INHolland University), Julie Meyer (Gründer First Tuesday & CEO Ariadne Capital), Susan Kish (Consultant), Bettina Kahlau (Marketing IBM), Thomas Power (von Ecademy), Peter Hogenkamp (Blogwerk), Davis Terrar (Wordframe / ITBrix - Executive Director), René Rechtman (GoViral Group Managing Director), Stefan Zilch (MySpace / Fox Interactive Media, Sales Director). Die Agenda der Konferenz gibts hier.
Hier geht es direkt zur Anmeldung. Und wer dann noch folgenden Code (XYSO08CDOMSCH) eingibt, kommt sogar in den Genuss eines 25% Rabatts (sozusagen ein Sinnmacher-Exklusiv-Angebot).
Wednesday, September 3. 2008
Social Media Aktivitäten der Inc. 500
...der University of Massachsetts und Dartmouth "Social Media in the Inc. 500: The First Longitudinal Study". Die Inc. 500 sind im Vergelich zu den F500 eine Auflistung des Inc. Magazins der 500 am schnellsten wachsenden US-Firmen. Die Studie betitelt sich als eine Langzeitstudie, was in Anbetracht des Untersuchungszeitraums von 2006 - 2007 etwas übertrieben hochstilisiert wird (Die Inc. 500 Listen basieren auf diesen Jahren; die Befragungen fanden entsprechend 2007 und 2008 statt). Dennoch gibt es einige interessante Ergebisse:
- 2007 hatten 8% der F500 Corporate Blogs - bei den Inc. 500 waren es bereits 19%
- Ein ähnliches Bild ein Jahr später (2008). F500: 11,6% - Inc. 500 39%
- Die am weitesten verbreitete Social Media Aktivität der Inc. 500 ist Social Networking (57% sind "very familiar with" im Jahr 2008; 2007 waren es 42%)
Zwei Grafiken veranschaulichen diese Trends



An der Studie haben im Übrigen 209 der Inc. 500 teilgenommen. Zu den Inc. 500 gehören meist unbekanntere Firmen wie Innovative Foods, Senior Whole Health, Eliason Inc. oder The Snack Factory. Trotzdem erscheint der Trend klar. Junge, aufstrebende und innovative Unternehmen öffnen sich den Social Media Angeboten weit schneller als traditionelle F500 Firmen.


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